W O R K

suboject

this project is about the interaction between subjects and objects and how they influence each other and a viewers opinion.

(in collaboration with denis yilmaz)

wir sind umgeben von unsichtbaren kreisen, die im normalfall nur von sehr nahestehenden menschen überschritten werden dürfen. der persönliche raum, das sind durchschnittlich 45cm zu allen seiten unseres körpers. 45cm, die wir im alltag nicht immer für uns beanspruchen können. laut wissenschaft erzeugt das überschreiten der unsichtbaren grenzen durch fremde unbehagen und sogar agressionen.

das videoprojekt the intimate space zeigt 11 umarmungen zwischen fremden und spielt dabei mit weiteren faktoren, die das verhalten beeinflussten.

(in collaboration with marinka zsuzsanna alexandrovna)

close up! project // c/o berlin // 63. berlinale

Berichterstattung von der Handtuchfront Kroatiens.

Noch vor den ersten Sonnenstrahlen stehen sie auf, denn sie haben einen Auftrag, sie werden gebraucht, die Mufasas unter den Familienvätern. Schlafen können sie ohnehin nicht mehr, ihr Biorhythmus ist noch auf deutsche Wertarbeit gestellt. Schwer beladen mit Strandtüchern, Isomatten, Decken, Klappstühlen, Strandliegen und Luftmatratzen ziehen sie los. Ihr Weg führt sie zu der Stelle am Strand, die die Mutter ihrer Kinder noch am Tag ihrer Ankunft sorgfältig ausgewählt und als familientauglich erachtet hat. Familientauglich–das heißt es gibt genug Schatten für die Kinder und genug Sonne, um an ihrem hallo-Nachbarn-und-Kollegen-ich-war-im-Süden-Teint zu arbeiten. Zudem ist der Weg vom Hotel, sowie zum nächsten Imbiss ein Katzensprung, damit die Kinder nicht anfangen zu ningeln oder sich gar unter ihrer meterdicken, weißen Schicht Sonnenschutzmittel einen gefährlichen Sonnenbrand holen. 

Schnellen Schrittes eilen sie, die verantwortungsbewussten Väter, zum Ziel. Panik steigt in ihnen auf–was wenn ein anderer schneller war? Feindliche Übernahmen durch nächtliche Aktionen männlicher Rivalen sind keine Seltenheit.

Glück gehabt! Die heilige, höchstmögliche Entspannung versprechende Stelle ist noch frei. Dort angekommen werden Strandtücher und Decken, Isomatten und Luftmatratzen großflächig verteilt und mit Steinen beschwert, um sie gegen unerwartete Naturgewalten zu wappnen. Nach der Sicherung des Küstenabschnittes gehen sie, sich noch ein paar mal umblickend, zurück zum Hotel. Sie sind die ersten am Frühstücksbuffet, besetzten schonmal einen Platz für ihre Lieben, die kurz darauf eintreffen. Die Kinder quengeln. Sie wollen lieber Schlumpfeneis statt Frühstücksflocken. But they are family!

diskodiaries blog

one night ü30

about

CV

1988___born in leipzig

2008___ internship for a half year at photographic agency transit

2008-2012___the braunschweig university of art//bachelor of fine arts

2012___berlin university of the arts//masterstudies graphic design//klasse hickmann

EXHIBITIONS

group exhibitions

juni 2012___”und raus bist du” // raumlabor braunschweig

september 2012___”und raus bist du” // photokina cologne, c/o berlin (timeless street fashion photography contest)

februar 2013___”untitled filmstars” //  c/o berlin (close up!)

mai 2013___”untitled filmstars” tiff//toronto (close up!) 

april 2013___ “ain´t no content” // postdigital ist besser designtransfer

single exhibitions

november 2012___”heimat goes to antarctica”, neumayer station III, antarktis

märz 2013___”the intimate space” // stackstone gallery

oktober 2013 ___ “diskodiaries”, “the intimate space”, “…und raus bist du” // hier 

SELECTED PUBLICATIONS

2012___temp-magazin #3 teenager

2014___War postdigital besser? | Ästhetik und Kommunikation